Liebes Tagebuch

Mit einem wunderbaren Sonnenaufgang verlassen wir unseren Schlafplatz am Weideland. Auf der Karte sehe ich einen kleinen Ort am Fluss namens Porto Figueira. Wir haben es am Vortag nicht mehr geschafft dort unser Nachtlager aufzubauen, dafür können wir aber sicher dort frühstücken. Wir müssen nur eine halbe Stunde fahren, dann kommen wir in den kleinen verschlafenen Ort an dem riesigen Fluss. Das natürliche Ufer ist schön, aber zu steil, um dort unser Frühstück aufzubauen.

Also probieren wir es noch woanders und finden einen kleinen Park mit Tischen und Bänken mit Blick über dem Fluss und niemandem außer uns. Idealer könnten wir es nicht treffen. 

Während Sara die Früchte für Leon bereitet und ich meinen Kaffee koche kommt ein Mann aus der Halle nebenan zu uns. Er stellt sich auf Englisch als Pedro und der Besitzer des Gebäudes vor.




Er freut sich, dass es uns aus Deutschland (7:1) an diesen Ort verschlagen hat und lädt uns zu seinem Fischer-Clubhaus ein. Das steckt also hinter der Halle.
Er plaudert gerne und hat anscheinend wenige Opfer. Er hat zwei Söhne, die studieren. Hierher kommen brasilianische Touristen, die gerne im Fluss fischen.

Pedro zeigt uns Boote und die Hebebühnen, um die Boote von den oberen Bereichen der Halle auf das Bodenniveau zu bringen und zu Wasser zu lassen. Er zeigt uns auf einem Foto, wie das Dorf früher aussah und das Haus, in dem er wohnt.

Pedro gibt uns das WLAN Passwort und entschuldigt sich, nicht ohne uns auch noch die sanitären Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. 

Als es Mittag wird beschließen wir weiter nach Porto Camargo und der Brücke über den Fluss Paraná zu fahren.




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