Liebes Tagebuch

Einige Tage haben wir in der Stadt Cascavel verbracht und sind nun wieder auf der Straße. Doch nicht in Richtung Argentinien, wie ursprünglich geplant, und auch nicht in Richtung Santa Catarina und brasilianische Atlantikküste, wie ebenfalls geplant. Wir haben unsere Pläne komplett geändert. Uns lockt das Pantanal, doch dafür müssen wir nach Norden und vorerst auf Argentinien verzichten. Wir nehmen uns vor, das von Bolivien aus nachzuholen.

Für die Reise ins Pantanal durchqueren wir die Provinz Paraná – gleichnamig mit dem Fluss. Das Land ist flach und wir sehen fast ausschließlich Maisfelder und Rinderweiden sowie gewaltige Silos, zu denen etliche Lastwagen abbiegen.



Die Zäune zu beiden Seiten der Straße machen es schwer einen geeigneten Wildcamping Ort zu finden. Die Sonne ist kurz vor dem Untergang, als wir uns vor das Eingangstor einer Rinderfarm stellen. Ein Farmer guckt uns mürrisch an, als er später durch das Tor kommt, lässt uns aber in Frieden.

Einen kurzen, herrlichen Sonnenuntergang können wir über dem welligen Land sehen und in der mondlosen Nacht breitet sich über uns die Milchstraße aus. Auch der Sonnenaufgang kann sich sehen lassen und ich lasse zum ersten Mal unsere Drohne kreisen. Wir brechen auf zum Fluss Paraná.




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