Liebes Tagebuch

Es ist schon Mittag, als wir Porto Figueira verlassen, daher fahren wir nicht weit, um an Mittagessen zu kommen. Nahe einer mächtigen Brücke, über die wir den Fluss Paraná überqueren müssen, liegt der Ort Porto Camargo. 

Auf der Karte sieht der Ort nicht klein aus, aber die Zufahrt führt über einen sehr hügeligen Erdweg. Wir erreichen den Fluss und ein Restaurant direkt am Strand. Brasilianisches Gefühl stellt sich sofort ein.

Palmen, Wasser, Musik und jede Menge fröhliche Menschen mit den verschiedensten Hautfarben sitzen zusammen und trinken und essen. Man schaut uns neugierig, aber freundlich an und ein paar besonders gutgelaunte Männer fragen mich sofort, woher wir kommen.




Da keiner Englisch spricht helfen wir uns mit Spanisch aus, das ein paar Leute beherrschen. Deutsche? Oh je, 7:1. Und sofort wird Leon von allen ins Herz geschlossen. Sara sorgt auch für amüsierte Gesichter, weil sie versucht Leon zu füttern und gleichzeitig immer wieder auf den Stuhl springt, weil zwei Katzen nach Essen betteln. 

Wir überqueren eine lange Brücke, die über den Paraná und die dazwischen liegenden Inseln führt und wir bekommen wieder einen Eindruck von Dschungel Gefühl, da links und rechts von uns wilde grüne Landschaften zu sehen sind. Das hält aber leider nicht lange an. Wir nähern uns der Industriestadt Dourados.



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