Tagebuch Eintrag 11

Wir entscheiden uns als nächstes dorthin zu fahren, wo wir nach unserer Durchquerung des Pirin angekommen wären, nämlich das kleine, aber für seinen Wein berühmte Dorf Melnik. Wir haben sehr viel Glück mit dem Wetter.

Auch wenn es mittags immer sehr heiß ist, auch heute Abend haben wir wieder wunderbares Licht, welches den hübschen kleinen Ort erst richtig aufglühen lässt.

Wir schlendern durch den Ort, lassen die Drone steigen und finden ein Lokal mit bester Küche. Der Wirt bietet uns seinen eigenen Wein zum Essen an. Anschließend lädt er uns in seinen Weinkeller ein, drückt uns zwei Gläser in die Hand und zeigt uns, wie man die Hähne an den Fässern öffnet. Dann lässt er uns einfach alleine. Wir können nicht anders als herzlich darüber zu lachen, dass er die Böcke zu den Gärtnern gemacht hat. 





Natürlich müssen wir in diesem berühmten Weinland auch den lokalen Wein an seinem Herstellungsort testen. Wir fahren zum Weingut Melnik und klopfen an die luxuriöse Eingangstür. Man scheint nur auf uns gewartet zu haben. Eine nette junge Dame mit alternativem Outfit lädt uns freundlich zu einer Führung durch die Produktionsanlage ein.

Die Produktionsanlage ist sehr modern und extrem sauber. Neben den Anlagen lernen wir auch das Gewölbe kennen: ein Kellersystem, das angeblich lediglich ein Mann mit seinem Sohn ausgeschaufelt haben soll. Dort lagern die Holzfässer. Der Boden ist hier besonders, da unweit von hier ein erloschener Vulkan liegt.

Natürlich dürfen wir am Ende die Produkte auch testen, zum Beispiel einen weißen Applauz und einen roten Melnik 55. Die Gegend und das Anwesen versprechen nicht zu viel. Der Wein ist etwas ganz besonderes und bleibt uns in guter Erinnerung.


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