Sosopol und die Strand-Metal-Bar



Tagebuch Eintrag 17

Wir hörten von unseren Freunden von der Stadt Sosopol und folgten der Einladung, da die Stadt der schön sein sollte und über eine Metal-Bar am Strand verfügt. Das mussten wir sehen. Da es Wochenende war fällt es uns nicht ganz leicht, eine bezahlbare Unterkunft zu finden, doch es klappt trotzdem.

Nur ist die Unterkunft etwas seltsam. Die Besitzerin spricht offenbar nur Portugiesisch, ist selbst nicht einmal zuhause, kann mir nicht schreiben, wann sie da ist, das Haus ist leer, aber offen, sodass wir hindurchspazieren können, dann sind da plötzlich fünf verzogene laute Teenager, welche die Terrasse verwüsten, und letztendlich taucht eine alte Dame auf, die uns ein Zimmer im Erdgeschoss zuweist.

Dort gibt es schöne, große Fenster zur Straße, für die es keine Rollläden gibt, und das Badezimmer ist ein kleines Loch von einem Raum, wo man sich geduckt auf der Toilette sitzend duschen muss.

Wir haben uns auch wieder einmal im Roma-Viertel verfahren, nachdem Google uns von der Hauptstraße weg einen Feldweg entlang geschickt hat, der kurz darauf zu einer Piste mit Anspruch auf Vierradantrieb wurde.

Wir wollen keine Ansprüche stellen und zumindest ist es ein Dach über dem Kopf. Es ist auch nicht allzu weit bis zur Innenstadt und dem Meer.



Die Stadt ist sehr touristisch, aber auch sehr schön. Es gibt Restaurants auszuprobieren und Souveniers zu entdecken.

Wir geben uns entspannt etwas Luxusurlaub hin.



Die Metal-Bar ist nicht schwer zu finden. Das „Ginny“ hat die beste Position am Strand. Die Bar ist nicht besonders voll und scheint von wirklichen Rockliebhabern betrieben zu werden, denen der Umsatz egal ist.

Unsere Freunde aus Burgas kommen ebenfalls extra für uns vorbei.

Bei einigen Bier, Jägermeistern und Rakyas genießen wir die brechenden Wellen am Strand zu den Klängen von Metallica, Nightwish und Godsmark.



Um Sosopol herum gibt es einige Inseln und der Hafen bietet ebenfalls die Möglichkeit mit Fähren und Schiffen zu fahren. Wir möchten eine Fähre nach Nessebar nehmen, um uns diese bekannte Hafenstadt ebenfalls anzuschauen. Doch wir haben Pech und die Fähre fährt am heutigen Sonntag nicht. Wir buchen eine Sonnenuntergangsfahrt auf einem Schoner, doch wegen vermutlich zu wenigen Gästen wird die Fahrt storniert.

Unser Pechsträhne geht weiter. Wir versuchen am nächsten Tag ein kleines Boot im Hafen zu chartern, um eine der nahegelegenen Inseln zu erkunden. Doch diesmal ist der Wellengang zu hoch, sodass die Schiffe nicht ablegen können und unser Plan doch noch irgendwie auf See zu gehen endgültig scheitert.


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