Liebes Tagebuch

Von Stornoway kommen wir von den Äußeren Hebriden mit der Fähre wieder zurück auf das britische Festland und den Fährhafen von Ullapool. Dort beziehen wir eine Unterkunft und lernen ein paar Reisende aus Bayern kennen. Die Leute sind interessant und erzählen uns, dass sie ein Brettspiel namens „Moeraki Kemu“ erfunden haben. Zurück zuhause wird Uwe dieses Spiel direkt kaufen und ausprobieren.

Wir erfahren von den beiden auch von einer tollen Wanderung, die man unweit des kleinen Städtchens im Norden unternehmen kann. Ein Berg namens Stac Pollaidh erhebt sich dort nahe der Küste und bietet einen unglaublichen Rundumblick. Spontan, wie wir sind, beschließen wir sofort, es auf einen Versuch ankommen zu lassen.



Direkt am nächsten Morgen und dem etwa zehnten „full scottisch breakfast“ am Stück brechen wir auf. Wir verlassen Ullapool in Richtung Norden. Nach wenigen Kilometer zweigt eine Single Track links ab.

Schon von Weitem erkennen wir die markante Silhouette des Stac Pollaidh.




„Polly“ mag nicht der höchste Hügel Schottlands sein, aber durch seine besondere Lage eröffnen sich von den beiden Gipfeln spektakuläre Ausblicke auf die Highlands. Der Ostgipfel ist für jeden, der nicht unter akuter Höhenangst leidet, problemlos erreichbar. Der Pfad zum Westgipfel aber ist eine waghalsige Kletterpartie, die wir den Experten überlassen.

Wir kehren zum Wagen zurück und machen im nächsten Dorf eine Erfrischungspause. In das schottische Idyll hat ein Spaßvogel einen Westernsaloon gebaut. Für ein Bier ist es uns gut genug und wir stärken uns, bevor wir endgültig nach Norden und zum Kap des Zorns gelangen, das seinen Namen nicht ohne Grund trägt. – Chris & Alex



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