Landvegur und die Straßen aus Asche



Liebes Tagebuch

Wir wagen uns ins Hinterland und haben Glück, hier sind die Straßen nicht verschneit. Wir Folgen der Route 32 in Richtung Pjorsardalsvegur und haben den Hjárparfoss für uns alleine. Zugegebenermaßen ist er auch nicht sehr beeindruckend, nachdem wir gerade den mächtigen Gullfoss erlebt haben.

An der Kreuzung zur F26 in Richtung Landmanalaugar halten wir an einer Tankstelle und fragen den Wirt zur Sicherheit, ob wir denn dahin kommen oder die Pässe noch verschneit sind. Im Inland kann man nie sicher sein. Er fragt uns, welches Auto wir denn fahren. Ich zeige aus dem Fenster auf unseren dreckigen Duster und der Tankwart lacht. Nein, das können wir vergessen.

Also drehen wir bei und fahren direkt zu den Wasserfällen, die wir uns sonst für später aufgehoben hätten.

Zuerst müssen wir aber durch eine Wüste aus Asche. Bis zum Horizont führt die Straße geradeaus. Niemand fährt hier entlang, niemand kommt hier entgegen. Es gibt kaum Vegetation. Wir kommen uns vor wie auf einem fremden Planeten.




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