Tagebuch Eintrag

Wir kehren aus dem Backpacker Paradies von Bahía Solano zurück nach Medellín und erkunden neben der ehemaligen Drogenhochburg einen Ort nahe der Stadt mithilfe eines wenig abenteuerlichen Ausflugs mit Reisegruppe im klimatisierten Fernbus. Ich komme mir dabei sehr alt und dekadent vor, aber bei den Steigungen, die wir zurücklegen, und den Mautgebühren, die der Fahrer entrichten muss, schleicht sich bei mir Erleichterung ein.

An dem großen See Embalse Del Peñol voller Inseln gehen die Kolumbianer gerne Urlaub machen. Neben Wasser und jeder Menge Wassersport gibt es noch mehr:

den „Piedra de Peñol„.



Aus dem Nichts wächst dieser Fels in die Höhe. Der große Stein ist an sich schon beeindruckend, aber ein verrückter Architekt kam wohl bei einer Dosis Kokain zu viel auf die Idee, eine Zick Zack Treppe in den Fels und auf die Spitze ein Ausflugslokal zu bauen.

Der verkokste Plan ging aber auf und Touristen strömen an diesen Ort voller Souvenirläden und Parkplätzen.



Wir sparen uns den beschwerlichen Gang mit den Massen die Treppen hinauf und betrachten den Peñol mit Hilfe der Drohne aus der Vogelperspektive.

Natürlich ist das verboten, aber der Ärger bekomme ich erst, nachdem mich die leere Batterie zum Rückflug zwingt.

Drohnen verboten!




Danach geht es nach Guatapé. Die kleine Stadt liegt ebenfalls Embalse del Peñol, dem großen See, und ist die in Stein gehauene Postkarte aus Kolumbien.

Quietschbunte Häuser, eine kleine Kirche und jede Menge Souvenirläden lassen jedes Touristenherz bis zur letzten Haarspitze hoch schlagen.


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