Der Pass von Lagarfljót



Liebes Tagebuch

Wir brechen von unser gemütlichen Unterkunft in Berunes auf. Spätestens, seitdem wir die imposanten Wasserfälle Seljalandsfoss und Skodafoss hinter uns gelassen haben sehen wir von wenigen anderen Menschen nur quasi keine anderen Menschen mehr. Nur hin uns wieder kommt uns mal ein Auto entgegen oder wir sehen einen Wagen irgendwo am Rand stehen.

Es ist nicht verwunderlich, dass in den Ostfjorden daher auch die Wildnis mehr Fauna zu bieten hat. Besonders viele Rentiere können wir immer wieder sehen. Ganze Herden grasen nicht weit von der Straße oder galoppieren in der Landschaft. Sie scheinen nicht besonders scheu zu sein, halten aber Abstand.

Es gibt wieder viele Wasserfälle zu sehen und zu besuchen. Ganz langsam stellt sich ein gewisser Überdruss ein. Wir sehen so unglaubliche Landschaften und insbesondre spektakuläre Wasserfälle, dass wir uns manchmal nicht mehr umdrehen, wenn einer von uns auf einen weiteren, durchaus imposanten Wasserfall zeigt. Es gibt einfach zu viele.

Bei einer Wanderung treffen wir auf ein älteres deutsches Paar. Sie erzählen uns von Walbeobachtungsfahrten in der Stadt Húsavik im Norden. Das ist für mich ein alter Hut, bereits in Neuseeland und Alaska konnte ich Wale beobachten und will lieber das Geld sparen. Dann sagt der Mann jedoch, dass sie einen Blauwal sehen konnten. Einen Blauwal! Das größte Tier, das jemals gelebt hat! Das klingt nach etwas ganz besonderem. Anscheinend fährt man auch mit einem Segelschiff hinaus. Der Plan ist perfekt und abgemacht.

Einen anderen Tipp hat der Mann für uns. In einem winzigen Hafen im Norden gibt es die Möglichkeit Papageientaucher auf dem Festland zu sehen. Die putzigen Vögel nisten für gewöhnlich nur auf abgelegenen Inseln. Noch ein Plan.





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