Liebes Tagebuch

Man sitzt beim albanischen Frühstück – für uns VIPs macht man so etwas – schlürft seinen Reis, die Gulaschsuppe und den Espresso, man denkt an nichts Böses und plötzlich stellt Uwe fest, dass ich Geburtstag habe. Alle sind ganz überrascht. Allen voran ich. Ich habe keinen Kalender mehr im Kopf, Reisen ist zeitlos.

Gegen meine Einwände setzt man sich in den Kopf mir im Laufe des Tages einen Geburtstagskuchen zu organisieren. Mir ist es wichtiger einen richtig geilen Tag zu haben. Und das wird es!



Wir sind noch in Bogovë, wo wir letzte Nacht gestrandet sind, da es in der Dunkelheit einfach nicht mehr weitergeht. Der Ort ist gar nicht so schlecht, wie sich herausstellt.

Rovena erfährt von unserem Gastgeber, dass es nicht weit von hier einen kleinen Wasserfall inklusive Schwimmbecken gibt. Es hat nun täglich 40°C, da ist jede Abkühlung willkommen. Wir machen uns auf den Weg.




Obwohl Rovena noch nicht hier war hat sie wirklich eine gute Ahnung davon, wo wir hin müssen. Es gibt wirklich keine Schilder oder Markierungen, die einem Touristen helfen würden.

Und so sind wir mit ein paar anderen Albanern die einzigen an diesem kleinen Wasserfall. Das Wasser ist eisig, aber da drumherum der Planet brennt gibt es nichts besseres!


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