Liebes Tagebuch

Nachdem wir mit ein paar Hindernissen aus dem Kosovo offiziell ausgereist waren fahren wir zehn Kilometer durch den idyllischsten Schwarzwald, den ich hier auf dem Balkan nicht erwartet hätte. Wir durchqueren pittoreske Dörfer und dichten heimisch wirkenden Tannenwald. Wir fahren für Kilometer und fragen uns, ob wir, ohne es zu merken, schon in Montenegro eingereist sind.

Irgendwann rechnen wir nicht mehr damit, dass tatsächlich noch ein Grenzposten kommt. Doch auch die Montenegriner wollen kontrollieren, wer in ihr Land kommt, auch wenn sie viel Platz für eine neutrale Zone lassen.

Die Grenzer sind auch bester Laune und erlauben sich einen Spaß mit uns, als sie statt 15 satte 50 Euro pro Person verlangten – für die „Versicherung“ einer Einreise des Wagens – sie lachen sehr über unsere Verwirrung, da ich vorher recherchiert habe und den echten Preis im Kopf habe. Der Grenzbeamte klärt seinen Scherz auf und lässt uns ein.

Die ländliche Idylle aus Dörfern, dunklen Nadelwäldern und Kuhwiesen setzen sich fort. Selbst die Luft riecht wie in meiner Heimat, dem Schwarzwald. Die Straßen und Autos sind in bestem Zustand und ich könnte annehmen über ein Raum-Zeit-Portal wirklich in den Schwarzwald gelangt zu sein, wenn nicht überall Minarette zwischen den Ziegeldächern aufragen würden – der wahrgewordene Alptraum jeden Pegida-Mitläufers!



Montenegro teilt sich seine Religionen friedlich auf. Wir sehen ebenfalls zahlreich alte Kirchen und Klöster entlang unseres Weges, die in ihrer archaischen Erhabenheit den orthodoxen Kirchen in Albanien in nichts nachstehen. Uralte Fresken lassen einen in der Zeit zurückreisen und ins frühe Mittelalter zurückversetzen, zwischen den Zeiten der Zugehörigkeit zum byzantinischen und später dem osmanischen Reich.

Auf den Straßen herrscht üppiger Verkehr, die meisten fahren jedoch harmlos. Unser Ziel ist ein kleines Örtchen namens Plav am gleichnamigen See Plavsko jezero. Dort habe ich für uns einen Raum in einer kleinen Pension über das Internet gebucht. Der Preis für eine schöne Unterkunft ist extrem günstig. Neben uns ist nur noch eine serbische Großfamilie zu Gast, die sich mit uns das Bad und den Raum für das Auto vor dem Haus teilen.



Zu Sonnenuntergang am See fühlen wir uns vom Schwarzwald weiter ins alpine Österreich versetzt, da steile Berge am Ufer des Gewässers hinaufragen. Der See war ist flach und wir können die Welt unter der Oberfläche des Sees voller Unterwasserpflanzen und sich darin tummelnden Fischen wie in einem riesigen Aquarium beobachten.

Bunte Holzboote sind an einem langen in den See reichenden Steg angebunden und wippen leicht in den Wellen des orange goldenen Wassers.





Nachdem wir mit ein paar Hindernissen aus dem Kosovo offiziell ausgereist waren fahren wir zehn Kilometer durch den idyllischsten Schwarzwald, den ich hier auf dem Balkan nicht erwartet hätte. Wir durchqueren pittoreske Dörfer und dichten heimisch wirkenden Tannenwald. Wir fahren für Kilometer und fragen uns, ob wir, ohne es zu merken, schon in Montenegro eingereist sind.

Irgendwann rechnen wir nicht mehr damit, dass tatsächlich noch ein Grenzposten kommt. Doch auch die Montenegriner wollen kontrollieren, wer in ihr Land kommt, auch wenn sie viel Platz für eine neutrale Zone lassen.

Die Grenzer sind auch bester Laune und erlauben sich einen Spaß mit uns, als sie statt 15 satte 50 Euro pro Person verlangten – für die „Versicherung“ einer Einreise des Wagens – sie lachen sehr über unsere Verwirrung, da ich vorher recherchiert habe und den echten Preis im Kopf habe. Der Grenzbeamte klärt seinen Scherz auf und lässt uns ein.

Die ländliche Idylle aus Dörfern, dunklen Nadelwäldern und Kuhwiesen setzen sich fort. Selbst die Luft riecht wie in meiner Heimat, dem Schwarzwald. Die Straßen und Autos sind in bestem Zustand und ich könnte annehmen über ein Raum-Zeit-Portal wirklich in den Schwarzwald gelangt zu sein, wenn nicht überall Minarette zwischen den Ziegeldächern aufragen würden – der wahrgewordene Alptraum jeden Pegida-Mitläufers!



Montenegro teilt sich seine Religionen friedlich auf. Wir sehen ebenfalls zahlreich alte Kirchen und Klöster entlang unseres Weges, die in ihrer archaischen Erhabenheit den orthodoxen Kirchen in Albanien in nichts nachstehen. Uralte Fresken lassen einen in der Zeit zurückreisen und ins frühe Mittelalter zurückversetzen, zwischen den Zeiten der Zugehörigkeit zum byzantinischen und später dem osmanischen Reich.

Auf den Straßen herrscht üppiger Verkehr, die meisten fahren jedoch harmlos. Unser Ziel ist ein kleines Örtchen namens Plav am gleichnamigen See Plavsko jezero. Dort habe ich für uns einen Raum in einer kleinen Pension über das Internet gebucht. Der Preis für eine schöne Unterkunft ist extrem günstig. Neben uns ist nur noch eine serbische Großfamilie zu Gast, die sich mit uns das Bad und den Raum für das Auto vor dem Haus teilen.



Zu Sonnenuntergang am See fühlen wir uns vom Schwarzwald weiter ins alpine Österreich versetzt, da steile Berge am Ufer des Gewässers hinaufragen. Der See war ist flach und wir können die Welt unter der Oberfläche des Sees voller Unterwasserpflanzen und sich darin tummelnden Fischen wie in einem riesigen Aquarium beobachten.

Bunte Holzboote sind an einem langen in den See reichenden Steg angebunden und wippen leicht in den Wellen des orange goldenen Wassers.

Am nächsten Tag werden wir wieder in Albanien einreisen.



Wir verlassen Montenegro am nächsten Tag bereits in wieder Richtung Albanien.

Nach wenigen Tagen werden wir an einer anderen Stelle in Montenegro einreisen und dort seinen mediterranen Charme kennenlernen.

2 Comments
  1. […] fahren wieder die Berge in Richtung Montenegro hinauf und machen Halt in einem Café. Wir trinken einen Espresso zu deutschen Preisen und genießen […]

  2. […] Grenzübertritt zurück nach Albanien ist diesmal ein Witz. Wir verlassen Montenegro rasch an einer kleinen Blockhütte und reisen in Albanien an einer ebenfalls winzigen Blockhütte […]

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