Yosemite in Flammen




Liebes Tagebuch

Die Stadt ist nicht alles und einer der bekanntesten Nationaleparks der USA liegt vor der Haustür von San Francisco: der Yosemite National Park. Wir mieten uns einen Wagen und ich bin wieder einmal überrascht, wie unbürokratisch die Automiete in Amerika ist. Der Preis ist günstig und es vergehen nur zehn Minuten vom Schalter bis hinter dem Lenkrad.

Wir bekommen auch gleich ein größeres Auto als gebucht, da die kleineren Wagen alle irgendwo auf der Piste sind.

Es kann los gehen: Der amerikanische Road Trip beginnt, yeah!



Der amerikanische Verkehr ist ebenfalls legendär. Mangels nennenswerter ausgebauter öffentlicher Verkehrsmitteln greift jeder Amerikaner für jeden kleinen Ausflug auf sein Auto zurück, das gerne auch einmal so groß wie bei uns Lastwagen ist. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind die Dimensionen anders und man fährt auch gerne drei Stunden hin und drei Stunden zurück mal eben schnell in die nächste Stadt am anderen Ende des Bundesstaates, um die Tante zu besuchen.

Dementsprechend bekommen wir auch das amerikanische Gefühl mit, den Verkehr der vier Spuren in unserer Richtung aus San Francisco heraus in Richtung San Jose erst einmal im Stau zu stehen.

Endlich können wir die Abfahrt nehmen, die uns wieder auf die freien Highways bringt und können ungestört in das Gebirge aufbrechen.

Wir kommen durch die kleinen Dörfer Kaliforniens und durchqueren wieder Niemandsland. Alles ist weit von einander entfernt.

Als erstes erreichen wir in der Hitze des Julis den Hain der Mammutbäume. Diese Titanen der Flora können die Breite und Tiefe eines Hauses erreichen und reichen in eine Höhe wie ein Fernsehturm. Einer dieser Giganten wurde einst sogar durchtunnelt. Auch die Zapfen haben die Größe eines menschlichen Kopfes.



Die Hitze fordert allerdings ihren Tribut. Wie so häufig hat es auch dieses Jahr wieder Waldbrände. Der Geruch von Rauch liegt in der Luft und Schleicher von Qualm ziehen in der Weite über die Berge.

Wir werden auch Zeugen davon, wie eine Reihe Helikopter zum Löschen der Feuer ausfliegen und große Behälter über die Brände transportieren, um sie dort in die Flammen zu schütten.

Die Landschaft ist herrlich, aber es wirkt schon eher wüstenartig als nach einem Waldgebiet und ganze Landschaften sind bestehen aus Wüsten schwarzer Stümpfe, einem gewaltigen Friedhof der Bäume.




Wir kurven mit dem Auto durch die bedrückende Landschaft, die bereits den Flammen zum Opfer gefallen ist – nicht in diesem Jahr, aber dem letzten oder einem Jahr davor. Jedes Jahr verbrennt wieder ein Stück mehr.

Am Ende erreichen wir doch das Herz von Yosemite: Das Tal von El Capitan, dem großen Felsen, der senkrecht in den Himmel aufragt. Dieser Berg ist sowohl das Wahrzeichen des Nationalparks, als auch die Ikone für Kletterer. Nur die Allerbesten wagen es diese Wand ohne Sicherung zu erklimmen.

Der Verkehr hat zugenommen und wir kommen in einen regelrechten Stau aus Ausflüglern, Pfadfindern und Naturliebhabern.

In dem Verkehrschaos kommt ein Kojote aus dem Geäst und trottet eine Weile zwischen unserem Wagen und dem Fahrzeug vor uns, bis er wieder ins Gebüsch verschwindet. Er sieht gestresst aus.





Die Stadt ist nicht alles und einer der bekanntesten Nationaleparks der USA liegt vor der Haustür von San Francisco: der Yosemite National Park. Wir mieten uns einen Wagen und ich bin wieder einmal überrascht, wie unbürokratisch die Automiete in Amerika ist. Der Preis ist günstig und es vergehen nur zehn Minuten vom Schalter bis hinter dem Lenkrad.

Wir bekommen auch gleich ein größeres Auto als gebucht, da die kleineren Wagen alle irgendwo auf der Piste sind.

Es kann los gehen: Der amerikanische Road Trip beginnt, yeah!



Der amerikanische Verkehr ist ebenfalls legendär. Mangels nennenswerter ausgebauter öffentlicher Verkehrsmitteln greift jeder Amerikaner für jeden kleinen Ausflug auf sein Auto zurück, das gerne auch einmal so groß wie bei uns Lastwagen ist. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind die Dimensionen anders und man fährt auch gerne drei Stunden hin und drei Stunden zurück mal eben schnell in die nächste Stadt am anderen Ende des Bundesstaates, um die Tante zu besuchen.

Dementsprechend bekommen wir auch das amerikanische Gefühl mit, den Verkehr der vier Spuren in unserer Richtung aus San Francisco heraus in Richtung San Jose erst einmal im Stau zu stehen.

Endlich können wir die Abfahrt nehmen, die uns wieder auf die freien Highways bringt und können ungestört in das Gebirge aufbrechen.

Wir kommen durch die kleinen Dörfer Kaliforniens und durchqueren wieder Niemandsland. Alles ist weit von einander entfernt.

Als erstes erreichen wir in der Hitze des Julis den Hain der Mammutbäume. Diese Titanen der Flora können die Breite und Tiefe eines Hauses erreichen und reichen in eine Höhe wie ein Fernsehturm. Einer dieser Giganten wurde einst sogar durchtunnelt. Auch die Zapfen haben die Größe eines menschlichen Kopfes.



Die Hitze fordert allerdings ihren Tribut. Wie so häufig hat es auch dieses Jahr wieder Waldbrände. Der Geruch von Rauch liegt in der Luft und Schleicher von Qualm ziehen in der Weite über die Berge.

Wir werden auch Zeugen davon, wie eine Reihe Helikopter zum Löschen der Feuer ausfliegen und große Behälter über die Brände transportieren, um sie dort in die Flammen zu schütten.

Die Landschaft ist herrlich, aber es wirkt schon eher wüstenartig als nach einem Waldgebiet und ganze Landschaften sind bestehen aus Wüsten schwarzer Stümpfe, einem gewaltigen Friedhof der Bäume.




Wir kurven mit dem Auto durch die bedrückende Landschaft, die bereits den Flammen zum Opfer gefallen ist – nicht in diesem Jahr, aber dem letzten oder einem Jahr davor. Jedes Jahr verbrennt wieder ein Stück mehr.

Am Ende erreichen wir doch das Herz von Yosemite: Das Tal von El Capitan, dem großen Felsen, der senkrecht in den Himmel aufragt. Dieser Berg ist sowohl das Wahrzeichen des Nationalparks, als auch die Ikone für Kletterer. Nur die Allerbesten wagen es diese Wand ohne Sicherung zu erklimmen.

Der Verkehr hat zugenommen und wir kommen in einen regelrechten Stau aus Ausflüglern, Pfadfindern und Naturliebhabern.

In dem Verkehrschaos kommt ein Kojote aus dem Geäst und trottet eine Weile zwischen unserem Wagen und dem Fahrzeug vor uns, bis er wieder ins Gebüsch verschwindet. Er sieht gestresst aus.



Auch hier finde ich am Ende die richtige Abzweigung, die uns wieder Ruhe bringt. Wirklich alleine sind wir nie, ich habe den Eindruck, dass es hier in jedem Winkel von Pfadfindern wimmelt, aber es ist ein großer Unterschied zur Hektik zuvor. Wir bekommen einen Eindruck von den klaren Flüssen und der Wildnis um uns herum, auch wenn es nur eine größere Verkehrsinsel ist. Wir können sogar ein paar Waschbären beim Spielen beobachten. Es duftet herrlich nach Kiefernadeln in der Sonne. Sehr trockenen Kiefernadeln.

Wir wandern und genießen die Zeit im Nationalpark. Eine Unterkunft finden wir unterwegs in einem Motel, das genau so aussieht, wie man es sich vorstellt, wenn man nachts einen verrückten Serienmörder vor dem Fenster erwartet. Das Haus ist aus so dünnem Holz, dass man den Eindruck bekommt, dass es nur minimal weniger Aufwand bedeutet eine Tür zu öffnen, als einfach hindurchzugehen. Mit der Gewissheit eine weitere unbezahlbare amerikanische Erfahrung zu machen schlafen wir in der Wildnis.

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