­čç╣­čçĚ Izmir, die Stadt der ungew├Âhnlichen T├╝rme


Tagebuch Eintrag

Wieder mit einem ├ťberlandbus komme ich von Antalya nach Izmir. Ich will wieder meine Freunde vom Fl├╝chtlingshilfszentrum von TIAFI besuchen und vielleicht schaffe ich es diesmal auch etwas von der Stadt zu sehen.

Ich ├╝bernachte bei zwei netten Jungs in Konak, einem Stadtviertel nahe dem Meer. Izmir ist die zweitgr├Â├čte Stadt der T├╝rkei nach Istanbul. F├╝r mich scheint sie, ├Ąhnlich wie Antalya, fast nur aus Wohnbl├Âcken zu bestehen.

Mit den Jungs gehe ich zu einem bemerkenswerten Fahrstuhl. In dem verzierten Turm hat man einen Aufzug untergebracht, der jeden gratis einige H├Âhenmeter nach oben oder auf Meeresniveau bringt. Dort unten wartet eine Stra├če voller alternativer Bars junger Leute auf uns, wo wir Bier und Gl├╝hwein trinken gehen.

Die Stadt gilt in der T├╝rkei als jung und liberal.

Sagen die Jungen und Liberalen.





Es ist eine Unterkunft, die eher einem Zimmer bei Couchsurfing ├Ąhnelt. Wenn man Couchsurfing mag und etwas mit seinen Gastgebern unternehmen m├Âchte, aber keinen Gastgeber bei Couchsurfing gefunden hat, f├╝r den ist diese AirBnB geeignet. Ibrahim bietet sein Zuhause und seine ganze herzliche Gastfreundschaft an.



TIAFI l├Ąsst nicht mir nicht viel Zeit f├╝r andere Aktivit├Ąten. Da ich aber eine Bank brauche komme ich zumindest kurz in die Stadt und kann mich etwas umsehen. Dabei kann ich mir den sch├Ânen Glockenturm und den Basar der Stadt anschauen. Ein Glockenturm und ein Fahrstuhlturm – es gibt wirklich ungew├Âhnliche T├╝rme in dieser Stadt.

├ťbernachtungstipp!

Eine Unterkunft, wie bei Freunden. Sehr gesellig.



So viel gibt es nicht zu sehen, zumindest nicht auf den ersten Blick. Vermutlich brauche ich eine lokale Person um mir die Stadt zu zeigen. In den kleinen Stra├čen des Basars kann man sich fast verlieren. Wie in Antalya auch sind Verk├Ąufer sehr aggressiv und versuchen mit allen Mitteln, mich in ihr Gesch├Ąft zu locken.

Wo kommen Sie her? Ich mache Ihnen einen Sonderpreis!

Ich f├╝hle mich etwas an Marokko erinnert, wo ich schon vor zwanzig Jahren beim Spaziergang durch die Stadt in jedem zweiten Laden zum Pfefferminztee gezwungen wurde. Hier ist es schwarzer Tee



Mit einem H├Ąndler verstehe ich mich pr├Ąchtig und wir erz├Ąhlen uns Geschichten von unseren Motorr├Ądern. Er schenkt mir ein „Auge des B├Âsen„, das ich zum Schutz an meinen Schl├╝sselbund h├Ąngen soll.

Die Stadt ist riesig und mir fehlt die ├ťbersicht. Meine Gastgeber erz├Ąhlen mir, das Izmir eine sehr liberale Stadt ist. Das ist alles andere als typisch f├╝r die T├╝rkei.

Ich werde mir jedenfalls in Zukunft mehr Eindr├╝cke von der Stadt verschaffen m├╝ssen. Nun ruft mich wieder die Arbeit. Ich will sehen, wie die Kurse f├╝r alleinerziehende Syrerinnen bei TIAFI laufen und wie das Fl├╝chtlingszentrum die harte Zeit um die Covid-19-Pandemie ├╝berstanden hat.



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