Die Sowjetische Sternwarte



Liebes Tagebuch

Wir haben von einem Observatorium gehört, das man besuchen kann. Wir fahren lange durch ein Gebirge

und haben von den Gipfeln hervorragende Aussicht auf die Wolkendecke unter uns, bis wir die Station erreichen.






Es handelt sich bei dem Gebäudekomplex des Observatioriums hauptsächlich um ein Museum, das zu Sowjetzeiten jedoch eines der wichtigsten astronomischen Einrichtungen der Union war. Wir sind nicht angemeldet und man will uns abweisen, aber ein Sicherheitsbeamter kommt hinzu und bittet uns herein. Er ist entspannt, erklärt uns, dass Besuche für gewöhnlich nur für Gruppen stattfinden, aber er lässt uns zu einer anderen Gruppe hinzu. Eine Führung mit Demonstration des Teleskops kostet jedoch umgerechnet zehn Euro, was fast allen Teilnehmern der Gruppe zu viel ist.

Also erhalten wir fast eine Privatführung durch die Sternwarte durch einen älteren Herren, der damals an diesem Ort arbeitete. Unter großem Getöse setzt er die alte Mechanik in Gang und öffnet die Dachluken des alten Observatoriums. Wir haben Glück und rechtzeitig hat der Himmel aufgeklart. Mit Knöpfen und Hebeln bewegt er das riesige Teleskop und wir können die Krater des Mondes und die Ringe des Saturn zählen.



Der nächste Morgen…

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