Liebes Tagebuch

Am nächsten Tag brechen wir zum Flughafen auf, um unser Auto – keinen Mercedes, sondern einen Dacia Stepway – entgegen zu nehmen. Die Dimensionen des Autos sind doch etwas geringer, als ich dachte. Aus unseren guten Erfahrungen mit dem Duster in Island hatte ich den Stepway für vergleichbar gehalten. Das war ein Irrtum. Immerhin, mit viel guter Laune und etwas Joga passen wir, die beiden Mädels und ihr Gepäck dennoch in das Auto.

Da ich das erste Mal im Balkan fahren werde hatte ich auf Nummer sicher beim Mieten des Wagens das rundum-sorglos-Paket bestellt. Ich ahne noch nicht wie gut diese Entscheidung sein wird.

Nach den ersten zwanzig Kilometern macht sich allerdings schon die erste Herausforderung bemerkbar: der Reifendrucksensor blinkt auf. Wir sind allerdings gerade lebendig durch den Stadtverkehr Tiranas gelangt und beschließen den Druck in der nächstbesten Tankstelle nachzubessern.



Wir besuchen zuerst eine Festung namens Pelenë im Süden Tiranas. Die Festung gehörte einst der Schwester von Skanderbeg und diente der Verteidigung des Landes gegen die Osmanen. Ja, genau der Skanderbeg, DER große Held des Landes, nach dem jede zweite Straße und jeder zweite Platz benannt wurde. Aus unerfindlichem Grund trug er einen Ziegenkopf auf seinem eigenen.

Auf der Strecke lerne ich auch endlich die albanischen Straßen kennen, von denen ich so viel gehört hatte. Es gibt nicht viele „Straßen“ in diesem Land, die dieses Wort nach deutschem Standard verdient hätten. Man kann im Grunde froh sein, wenn man sich auf einer Strecke befindet, die asphaltiert und durch eine bescheidene Menge Schlaglöcher perforiert ist.

Die gängigen Straßen haben mehr Schlaglöcher und dafür weniger bis gar keinen Asphalt. Der Asphalt hört zwischendurch einfach ganz auf oder ist fortgerissen. An manchen Straßen im Gebirge passiert es auch, dass der Zustand von asphaltiert zu Schotter zu aus-dem-Stein-geschlagen fließend ineinander übergeht.

Auf der Festung werden wir auch Zeuge unserer ersten albanischen Hochzeit. Wir sollten hunderte weitere sehen…





Am nächsten Tag brechen wir zum Flughafen auf, um unser Auto – keinen Mercedes, sondern einen Dacia Stepway – entgegen zu nehmen. Die Dimensionen des Autos sind doch etwas geringer, als ich dachte.

Aus unseren guten Erfahrungen mit dem Duster in Island hatte ich den Stepway für vergleichbar gehalten. Das war ein Irrtum. Immerhin, mit viel guter Laune und etwas Joga passen wir, die beiden Mädels und ihr Gepäck dennoch in das Auto.

Da ich das erste Mal im Balkan fahren werde hatte ich auf Nummer sicher beim Mieten des Wagens das rundum-sorglos-Paket bestellt. Ich ahne noch nicht wie gut diese Entscheidung sein wird.

Nach den ersten zwanzig Kilometern macht sich allerdings schon die erste Herausforderung bemerkbar: der Reifendrucksensor blinkt auf. Wir sind allerdings gerade lebendig durch den Stadtverkehr Tiranas gelangt und beschließen den Druck in der nächstbesten Tankstelle nachzubessern.



Wir besuchen zuerst eine Festung namens Pelenë im Süden Tiranas. Die Festung gehörte einst der Schwester von Skanderbeg und diente der Verteidigung des Landes gegen die Osmanen. Ja, genau der Skanderbeg, DER große Held des Landes, nach dem jede zweite Straße und jeder zweite Platz benannt wurde. Aus unerfindlichem Grund trug er einen Ziegenkopf auf seinem eigenen.

Auf der Strecke lerne ich auch endlich die albanischen Straßen kennen, von denen ich so viel gehört hatte. Es gibt nicht viele „Straßen“ in diesem Land, die dieses Wort nach deutschem Standard verdient hätten. Man kann im Grunde froh sein, wenn man sich auf einer Strecke befindet, die asphaltiert und durch eine bescheidene Menge Schlaglöcher perforiert ist.

Die gängigen Straßen haben mehr Schlaglöcher und dafür weniger bis gar keinen Asphalt. Der Asphalt hört zwischendurch einfach ganz auf oder ist fortgerissen. An manchen Straßen im Gebirge passiert es auch, dass der Zustand von asphaltiert zu Schotter zu aus-dem-Stein-geschlagen fließend ineinander übergeht.

Auf der Festung werden wir auch Zeuge unserer ersten albanischen Hochzeit. Wir sollten hunderte weitere sehen…




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