Liebes Tagebuch

Wir haben ereignisreiche Tage in Las Galeras hinter uns und wir haben unseren Schiffbruch einigermaßen gut verarbeitet.

Ich hatte die Idee gehabt, mit dem Kajak einen tropischen Dschungel der Insel zu erkunden. Unser Abenteuer in Las Galeras hat uns aber vorsichtiger werden lassen, außerdem wird unsere Zeit in der Dominikanischen Republik auch leider knapp. Die Distanzen sind nicht groß, aber die Fortbewegungsmittel sind sehr langsam.

Daher entscheiden wir uns nur noch für einen Zwischenstopp in der kleinen Stadt Samaná, die gleichzeitig namensgebend für die Halbinsel ist.



Die Strecke ist nicht weit, aber durch das Kajak haben wir viel Gepäck und längere Distanzen mit meinem Trekking-Rucksack und dem Kajak-Packsack auf dem Sozius eines Rollers zu transportieren macht nur mäßig Spaß.

In Samaná suche ich eine Poststelle, um meine Postkarten loszuwerden. Das gestaltet sich als nicht einfach und das Postgebäude, das ich finde, sieht zwar von außen sauber aus, innen drin ist es aber leer.

Nur eine Dame sitzt an einem Schultisch und ist erstaunt über meine Frage nach Briefmarken. Sie hat sogar welche auf Lager, die sie ganz professionell mit Tesafilm auf den Karten befestigt.




Wir erkunden die Stadt uns überall herrscht reges Treiben. Am Ende fesselt uns vor allem die Bucht, während die Sonne untergeht. Ein gar nicht so kleines Fischerboot ragt halb gesunken aus dem Wasser heraus.

Wir sammeln noch etwas Ruhe und Energie, bevor es am nächsten Tag nach Punta Cana und dem Abflug geht. Dort merkt man nichts mehr von der Idylle der Karibikinsel, denn die Stadt ist das direkte Tor der All-Inclusive-Touristen.


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