Liebes Tagebuch

Unser Ziel ist das bergige Swanetien. Die gute Tamona aus Tiflis warnte und davor, dass hier der Winter schon eingekehrt und knietief Schnee liegen würde.

Bei offenem Fenster und lediglich T-Shirt fahren wir jedoch durch die pitoreskeste Alpenlandschaft – mit Wehrtürmen.



Die Touristenhochburg Mestia

In Swanetien erreichen wir den größten Ort Mestia. Hier wird alles schon auf Tourismus hergerichtet. Wir essen Georgisch und stellen machen bei einer „typisch lokalen Wurst“ eine Feststellung.

Während uns aus der Pelle allerlei Röhren und Gefäße aus dem Inneren eines gewiss lokalen Schweines erwartungsvoll angucken, dass nicht jede einheimische Delikatesse unbedingt gut ist. Dafür habe ich dazu einen hervorragenden Wein.



Ushguli

Wir verlassen das zukünftige Touristen-Mekka und schlagen unser Lager mit Feuer in den Bergen auf.

Wir erreichen das Zentrum Swanetiens in einem Dorf namens Ushguli.

Fünftausend Meter hohe schneebedeckte Berge und Gletscher säumen das Tal mit dem antiken Dorf aus Wehrtürmen und schieferbedeckten Steinhäusern, zwischen denen Kühe, Pferde, Ziegen oder Schafe stehen. Auf einem Hügel thront über all dem dem eine alte Kirche.





Es ist noch früh am Morgen und wir schlendern durch einen kleinen Vorort. Niemand ist zu sehen, es wirkt wie ein Geisterdorf. Doch dann kommt eine alte Frau auf mich zu, spricht mich auf Georgisch an und drückt mir ein Säckchen Kräutersalz in die Hand.

Ich bedanke mich sehr mit einem „Gaumajoba“, doch sie gibt mir zu verstehen, dass sie jetzt Geld haben möchte. Ich bin enttäuscht, aber freue mich über ein sehr authentisches Mitbringsel.




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