Meine Reise-Tagebücher aus
Kambodscha

Zusammenfassung
Währung: Riel (KHR)
Hauptstadt: Phnom Penh
Trinken wie ein Einheimischer: Angkor Bier
Besonderheiten:
- Die Tempelanlage Angkor Wat ist das größte religiöse Bauwerk der Welt.
- Angkor Wat wurde im Jahr 1860 von dem französischen Naturforscher Henri Mouhot „wiederentdeckt“. Obwohl die Tempelanlage nie vollständig verlassen wurde, geriet sie im Westen in Vergessenheit, bis Mouhot sie während seiner Reisen durch Südostasien dokumentierte und sie damit erst Berühmtheit erlangte.
- Kambodscha ist das einzige Land der Welt, dessen Nationalflagge ein Gebäude zeigt.
- Das Khmer-Reich war zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert eine der mächtigsten Zivilisationen Südostasiens.
- Kambodscha hat eine der jüngsten Bevölkerungen der Welt, mit einem Durchschnittsalter von etwa 25 Jahren. Das hat leider einen sehr traurigen Grund: der Völkermord zwischen 1975 und 1979 kostete knapp 2 Millionen Menschen, fast 25% der Bevölkerung, das Leben. Dabei wurden vor allem „Intellektuelle“ von den Roten Khmer systematisch umgebracht. Ich sehe kaum ältere Menschen und die wenigen, die mir begegnen, sind verstümmelt.
Sprache
Die offizielle Sprache Kambodschas ist Khmer (auch Kambodschanisch genannt). Khmer gehört zur austroasiatischen Sprachfamilie und ist eng mit den Sprachen Thai und Laotisch verwandt. Im Gegensatz zu vielen anderen südostasiatischen Sprachen ist Khmer keine Tonsprache. Die Khmer-Schrift ist von indischen Schriften abgeleitet und hat ihre frühesten Dokumente aus dem 6. bis 7. Jahrhundert.
- Hallo – ជំរាបសួរ (chomreabsuor)
- Danke – សូមអរគុណ (saum arkon)
- Ja – Baat (für Männer), Chaa (für Frauen)
- Nein – Awt tay
- Wie geht es dir? – តើអ្នកសុខសប្បាយជាទេ? (តើអ្នកសុខសប្បាយជាទេ?)
- Ich möchte gerne noch eine Portion Heuschrecken – ខ្ញុំចង់បានចំណែកមួយទៀតនៃសត្វកណ្តូប (khnhom chngban chamnek muoytiet nei satv k ntau b)
Essen
Die kambodschanische Küche ist bekannt für Gerichte wie „Amok“ (Fisch-Curry) und „Lok Lak“ (Rindfleischpfanne). In Kambodscha ist auch das Essen von Insekten wie Grillen, Heuschrecken und Spinnen eine gängige Delikatesse.

Meine Lektion:
Die junge, blutige Vergangenheit KAmbodschas ist allgegenwärtig und ändert nachhaltig Meine Sicht auf das Leben
Reise-Tagebücher
Erstmals sehe ich Kambodscha auf meiner Südostasienreise 2004 als letzte Etappe. Und das Land schockiert mich. Nirgendwo ist mir je soviel Kinderarmut und soviel Elend angesichts der vielen verkrüppelten Männer entgegengeschlagen. Der wahnsinnige Völkermord, der das ganze Land zerstört und seine Bevölkerung ausgeblutet hat, ist gerade einmal 25 Jahre her.
Der Tourismus kommt langsam zurück und das Land kann sich glücklich schätzen, ein Weltwunder wie Angkor Wat zu haben. Denn so kommen neugierige Reisende auch trotz der nach wie vor zerstörten Infrastruktur in das Land und helfen dabei, wieder Geld nach Kambodscha zu bringen.
Dieses Land fasziniert mich, berührt mich emotional aber auch so stark, wie kein anderes Land!
