Der Ort, an dem die Flüchtlinge stranden



Am nächsten Tag landen wir in einem Ort, der tatsächlich „Martin Brod“ heißt. Auch hier gibt es schöne Wasserfälle und einen kurzen Wanderweg, der anderthalb Tunnel langgeht. Warum anderthalb?

Weil der Weg inmitten des zweiten Tunnels endet und es auch nicht so scheint, als würde jemand noch einmal vorhaben dieses Bauvorhaben zu Ende zu bringen.



Der auf Martin Brod folgende Ort hat den nicht minder kuriosen Namen Kulen Vakuf und die vielversprechende, doch am Ende enttäuschende Festung Ostrovica.

Auf dem Weg dorthin finden wir heraus, dass wir zu dritt, ein Alter, ein Dicker und ein Krüppel, immer noch schneller zu Fuß einen Berg hinaufgehen als ein Traktor voller Jugendlicher fahren kann.



Besonders beeindruckend sind dafür die Wasserfälle von Strbcko Buk.

Diese teilen Bosnien von Kroatien und wir müssen 8 Kilometer Schotterstrecke hin- und wieder zurückfahren, um sie bewundern zu können.



Wir übernachten in Bihac. Über diese Grenzstadt wurde in der jüngsten Vergangenheit berichtet, da viele syrische Flüchtlinge auf der Balkanroute hier vor den verschlossenen Türen der EU strandeten.

Einige dieser geflüchteten Menschen fristen immer noch ihre Zeit hier.



Der Fluss und ein alter Stadtturm sind auch recht schön. Ansonsten ist Bihac ziemlich hässlich. Die Überquerung der Grenze kostet uns 33 Minuten.

Kurz nach der Grenze noch ein paar Minuten mehr, da uns eine kroatische Polizeistreife noch einmal kontrolliert.

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